Wenn bei Luther die Spielsucht ausbricht !

Es sich in einer kulturgeschichtlichen und ästhetischen Sonderausstellung einmal so richtig bequem machen, sich gar hinlegen und am Ende noch ein schönes Brettspiel mit Freunden oder Klassenkameraden spielen! Das geht nicht? Doch das geht! Klingt das erst einmal ungewohnt, so können unsere jungen Besucher der Sonderausstellung „Fünf Jahrhunderte. Die Sorben und die Reformation“ bei uns genau das tun!

Eine Ecke des größten Ausstellungsraumes wurde als Liegewiese gestaltet. Eben dort befindet sich auch das Brettspiel.
Das Spiel ist konzipiert als moralische Reise und ist vom Aufbau her ein einfaches Figurenbrettspiel zum Würfeln. Ziel ist es, mit der eigenen Figur als erster zum Endpunkt zu gelangen. Hierbei helfen bestimmte Aktionsfelder, dies zu beschleunigen oder die Figur zurückzuwerfen.

Die Aktionsfelder stehen für positives oder negatives Verhalten, was in der Spielanleitung erklärt wird. Einige dieser Erklärungen verleiten zum Schmunzeln, zum Beispiel: „ Du hast Dich verliebt! Du darfst noch einmal würfeln“

Maßgeblich an der Entwicklung und Konzeption beteiligt waren die Schüler der 7. und 8. Klasse der Evangelischen Oberschule in Hockirch unter Leitung von Herrn Neumann und Herrn Kühndel.
Für die Realisierung und grafische Umsetzung waren Frau Gewalt und Frau Albrecht verantwortlich.
Vielen Dank allen Beteiligten und lasset das Spiel beginnen!

 

Auf den Fotos sind Entwürfe der Hochkircher Schüler sowie das fertige Spiel zu sehen.

Wenn bei Luther die Spielsucht ausbricht !
Wenn bei Luther die Spielsucht ausbricht !