Kleines Volk. Reiche Kultur.

Beeindruckende Geschichte und lebendige Gegenwart mit bunter, reicher Kultur und wundervollen Bräuchen – dafür stehen die Sorben. Lernen Sie dieses traditionsreiche Volk kennen – im Sorbischen Museum in Bautzen. Spannende Ausstellungen für die ganze Familie bringen Ihnen Geschichte, Handwerk und Trachten, Musik, Literatur und Kunst des sorbischen Volkes näher.

„Witajće wutrobnje“ – Herzlich Willkommen in der Welt der Sorben.

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Vorausblick

“Wotmolowane. Historiske fotografije ze serbskeje Łužicy. Wot swojich spočatkow hač do 1930tych lět – Mit Licht gemalt. Historische Fotografien aus der sorbischen Lausitz. Von den Anfängen bis in die 1930er Jahre.”

09.10.2016 – 05.03.2017

Die kommende Sonderausstellung widmet sich den Anfängen der Fotografie in der sorbischen Lausitz. Dabei wird der Zeitraum der ersten 80 Jahre nach der Erfindung untersucht und der Frage nachgegangen, wann das sorbisch-wendische Element in der Fotografie erscheint. Für die Ausstellung wurden in verschiedenen Lausitzer Archiven unzählige Fotografien gesichtet, katalogisiert und bewertet. So sind Fotografien ab den 1850er Jahren vorhanden und können nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.  

Neben circa 180 Originalbildern werden auf Monitoren digitalisierte Fotoalben gezeigt. Die Ausstellung wird mit historischer Kameratechnik und einem nachgebauten Fotoatelier aus der Zeit um 1900 komplettiert.

Erstellt wurde die Ausstellung von dem Fotografiker Jürgen Matschie.

Wir danken dem Sorbischen Kulturarchiv Bautzen, Museum Bautzen, Pfarrarchiv St. Michael Bautzen, Archiv des Klosters St. Marienstern in Panschwitz, Museum Schloss Hoyerswerda, Wendischen Museum Cottbus, Stadtmuseum/Stadtarchiv Cottbus, Schloss und Festung Senftenberg, Stadtmuseum Pulsnitz, Stadtarchiv Kamenz, Fotoatelier Steffen in Burg/Spreewald und vielen weiteren privaten Leihgebern.

 

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Ab Frühjahr 2017:

„Fünf Jahrhunderte. Die Sorben und die Reformation“

 26.3.2017 – 27.8.2016

Im Rahmen des Förderprojekts „Gesichter der Reformation in der Oberlausitz, Böhmen und Schlesien“ des Kulturraumes Oberlausitz-Niederschlesien zeigt die Ausstellung, welchen Einfluss die  Reformation auf die autochthone slawische Minderheit in Deutschland hatte. Sie verdankt ihr das Entstehen eines Schrifttums und vielfältige kultureller Errungenschaften. Ein Katalog des Domowina-Verlages ergänzt die Schau durch die Jahrhunderte, die im Sorbischen Museum auf der Bautzener Ortenburg und in der  Michaeliskirche gezeigt wird. Im Mittelpunkt steht Martin Luthers Forderung nach Gottes Wort in der Muttersprache und dessen Bedeutung bis in die Gegenwart. Als Gesicht der Reformation wird der sorbische Pfarrer Wenzel Warich aus Göda vorgestellt, der den Katechismus Luthers erstmals ins Obersorbische übersetzte. Die Lausitz ist für vielfältige religiöse Bewegungen bekannt, in denen die Sorben eine besondere Rolle spielten. So waren Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeine weltweit missionarisch tätig.

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Bilder:

Gedenkblatt zum Lutherjubiläum 1883, privat

© Jürgen Matschie / Serbski muzej

 Sorbisch-deutsches Weihnachtsliederbuch aus der Spremberger Region, 17. Jh.

© Serbski muzej

 

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