„Witajće k nam – Herzlich willkommen!”,
so begrüßen wir unsere Gäste inmitten der malerischen Altstadt von Budyšin – Bautzen. Auf dem Areal der Ortenburg hoch über der Spree stand einst die Stammesburg der slawischen Milzener. Heute ist die Hauptstadt der Oberlausitz das kulturelle Zentrum der Sorben.
Nutzen Sie die Gelegenheit und lernen Sie die Geschichte und Kultur der hier seit mehr als Tausend Jahren beheimateten slawischen Minderheit kennen. Von traditionellen Trachten und Bräuchen bis hin zur modernen Kunst und Musik, die Ausstellungen und Veranstaltungen bieten für jeden etwas.
Zu empfehlen ist unser Audioguide für Erwachsene sowie der unterhaltsame Videoguide für Kinder.
Sammeln. Bewahren. Begeistern.
Vom Wendischen Museum zum Sorbischen Wissensforum
Diese Sonderausstellung setzt sich mit der wechselvollen Geschichte des Sorbischen Museums auseinander. Die Besucher erfahren mehr über die Anfänge der musealen Sammlung und deren Werdegang, über die ersten Ausstellungsräume und der Auflösung der Museumssammlung 1942. Aber auch über den schwierigen Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg in Hoyerswerda und der Verlegung des Museums nach Bautzen wird informiert. Seit den 1970er Jahren residiert das Sorbische Museum im Salzhaus auf der Bautzner Ortenburg. Doch dies soll sich in einigen Jahren ändern. Mit Hilfe der sächsischen Strukturwandelmittel soll ein neuer Komplex im Zentrum von Bautzen entstehen: Das Sorbische Wissensforum am Lauengraben. Hier sollen das Sorbische Museum und das Sorbische Institut eine neue Wirkstätte erhalten. Getragen wird das Projekt von der Stiftung für das sorbische Volk. Damit kehren diese sorbischen Institutionen zu ihren Wurzeln zurück. Denn an fast der gleichen Stelle stand früher das Wendische Haus, in welchem beide Einrichtungen bei der Maćica Serbska ihren Anfang nahmen.
Aktuelles
Z herbstwa Serbstwa | Objekt des Monats 08_26: Kaffeeservice mit Widmung
Zwischen 1820 und 1945 bestanden in Schlesien fast 50 Porzellanfabriken. Zu den größten gehörten die Unternehmen von Karl Krister und Carl Tielsch in Waldenburg (heute Wałbrzych), die in ihrer Blütezeit jeweils rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigten. Ihre Produkte erfreuten sich einer solchen Beliebtheit, dass sie um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in nahezu jedem […]
Ein seltener Neuzugang für die Kunstsammlung des Sorbischen Museums
Mit dem Ankauf des Gemäldes „Bäuerin mit Kind“ der Künstlerin Erna Krüger (1883-1973) aus dem Jahr 1918 konnte das Sorbische Museum seine Sammlung um ein außergewöhnliches Werk erweitern. Es stammt aus dem Privatbesitz eines Berliner Kunstsammlers. Seine besondere Bedeutung liegt in der Motivik: Die Darstellung einer sorbischen Bäuerin mit Säugling zählt zu den seltenen Bildthemen […]

